Inbound vs. Outbound Marketing

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Wie ein Blog deine Kundschaft anziehen kann!

Inbound – Outbound. 2 Begriffe, die einem auf den ersten Blick und ohne Marketing-Background wohl nicht allzu viel sagen. Müssen sie eigentlich auch nicht. Wenn du aber als Coach, Selbstständige:r oder Einzelunternehmer:in auf der Suche nach sinnvollen, langfristigen und ehrlichen Vertriebsstrategien bist, dann lies hier gerne weiter.

Denn Inbound-Marketing zielt darauf ab, mit den Inhalten, die aus deiner Erfahrung und deinem Konw-how weitergeben kannst, deine Buyer Personas anzuziehen. Im Gegensatz zum Outbound Marketing, wo alle Menschen angesprochen werden, unabhängig davon, wie groß Ihr Potenzial ist, dein:e Kund:in zu werden. Was nützt dir aber diese Unterscheidung konkret für dein Business?

Die Chance von Inbound-Kanälen

Unter Inbound-Kanälen versteht man Blogs, Websites, Vlogs und Social Media Kanäle. Das alles sind Channels, die du – nach kurzer Einschulung in die Technik – selbst bedienen kannst. Du kannst dort Inhalte veröffentlichen, die einen Mehrwert für deine Zielgruppe haben. Du hast dort die Möglichkeit, Themen anzusprechen, die die Kund:innen in ihren Lebenswelten abholt.

Durch den Mehrwert auf diesen Seiten werden deine Käufer:innen quasi angezogen. Inbound wird daher auch Pull-Marketing genannt. Du ziehst die Kund:innen an. Durch die Erlaubnis, sie mit News und Inhalten zu versorgen, entsteht eine Vertrauensbasis. Außerdem erlaubt dir Inbound-Marketing mit deinen Kund:innen zweidimensional zu kommunzieren, sprich in einen Dialog zu treten.

Das beste Marketing fühlt sich nicht so an wie Marketing.

Tom Fishburne, Marketer und Karikaturist

Was Tom Fishburne da in so wenigen Worten auf den Punkt bringt, beschreibt die Charakteristik von Inbound-Marketing sehr treffsicher. Wenn ich von Unternehmen angelockt werde durch Inhalte, die mir einen echten Nutzen bieten, ist meine Aufmerksamkeit erhöht, die Verweildauer auf der Plattform verlängert und schlussendlich auch meine Kaufbereitschaft gesteigert.

Der Klassiker: Outbound an alle

Im Gegensatz dazu kann man sich unter Outbound-Marketing alle Maßnahmen vorstellen, die sich an eine breite Zielgruppe richten. Bildlich gesprochen ein Marktschreier, der auf dem Hauptplatz lauthals allen seine Produkte anpreist, unabhängig davon, ob sie diese auch brauchen. Man muss also viel schreien, um Umsatz zu machen. Das kostet viel. Ich möchte diesen klassischen Formaten wie TV-, Print- oder Bannerwerbung aber gar nicht die Berechtigung absprechen. Outbound-Marketing macht natürlich auch Sinn, gerade bei Neueinführungen von Produkten oder zur Unterstützung von Inbound-Pieces ist es ein wichtiger Bestandteil.

Für Coaches, Freelancer:innen & Co ist es aber im Allgemeinen zu teuer, zu breit und somit nicht ideal. Daher mein Rat:

Inbound Marketing ist ein Muss für alle Selbstständigen

Einzelunternehmer:innen haben einen großen Vorteil. Sie sind Experten in ihrem jeweiligen Bereich. Sie haben ein tiefes Wissen über ein spezielles Themengebiet und können dieses nutzen, um Kund:innen anzusprechen. Mit dem richtig eingesetzten Content Marketing kann dieses Wissen gebündelt und so gestreut werden, dass es zu einem profitablen Vertriebskanal wird.

Niemand möchte kalt akquiriert werden. Niemand möchte Produkte von Menschen oder Unternehmen kaufen, denen er sich nicht virtuell nah, ja vertraut, fühlt. Daher können Inbound Kanäle langfristig und auf Dauer gut funktionieren, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

Welche Kanäle machen Sinn?

  1. Website: Es ist das erste, was Kund:innen von dir im Internet finden. Es ist alles, was du präsentierst, gesammelt auf ein paar responsive Menüpunkten. Nutze diesen ersten digitalen Eindruck, um dich, deine Leistungen und den Nutzen für die Kund:innen zu verdeutlichen. Vielleicht helfen dir auch meine Tipps für SEO-optimierte Website-Texte?
  2. Blog: Du hast viel Wissen in deinem Bereich? Dann nutze es! Halte deinen Blogbereich aktuell und veröffentliche Artikel, die die Probleme deiner Kund:innen lösen können. Teile dein Wissen und baue so Vertrauen auf. Tipp: Lade dir hier mein Freebie runter und verlier die Hemmung, Blogartikel zu veröffentlichen. Du kannst das!
  3. Newsletter: Social Media Plattformen verändern sich mit der Zeit. Newsletter-Adressen haben Bestand. Und du darfst jetzt nicht an diese hunderten von Werbe-Newslettern denken, die dich täglich erreichen (Outbound). Deine Abonennt:innen haben sich bewusst für deine Inhalte entschieden. Und auch hier gilt: Mehrwert ist mehr wert!
  4. Social Media: Nicht jeder Kanal passt zu jedem Unternehmen. Überlege dir genau, wo deine Kund:innen zu finden sein könnten. Das kann bei manchen Facebook sein, bei anderen genügt LinkedIn oder Instagram. Nutze diese direkte Kommunikation mit deiner Kundschaft, um Wissen, Unterhaltsames oder Expertise zu vermitteln.

Aber dann verkaufe ich ja nichts?

“Aber dann verkaufe ja nichts, sondern gebe nur kostenlose Tipps?”, kommt dir in den Sinn? Keine Sorge, mit jedem dieser oben genannten Punkte tust du mehr für deinen Vertrieb als es eine Facebook-Ad leisten könnte. Du baust Vertrauen auf. Du stellst Bezug her. Du wirst relevant.

Und auch ich darf heute schon die Früchte ernten von den Tipps auf Social Media, meinem Blogbereich auf der Website sowie meinem Newsletter. Bislang passierte meine Vertriebsstrategie hauptsächlich auf zufriedenen Kund:innen, die mich weiterempfohlen haben. Auch gut. Aber jetzt passiert es immer öfters, dass E-Mails oder Anrufe von Personen kommen, die mich rein digital kennen und mögen gelernt haben. Diesen Vertrauensvorschuss, den ich mir durch die vermeintlichen Gratis-Tipps geleistet habe, macht sich also bereits bezahlt.

Und beim Schreiben dieses Artikels stehe ich bei Monat 3 meiner strategischen Inbound-Aktivitäten. 💥

Mein Rat an dich als Einzelunternehmer:in

Vielleicht erscheint dir dieser Berg an Möglichkeiten anfangs etwas zu steil. Das ist kein Problem. Hier meine 3 Tipps für den Anfang:

  • Beginne mal bei deiner Website, mit Texten, die funktionieren und Bildern, die dich in deinem Business-Kontext widerspiegeln.
  • Nimm dir täglich 30 Minuten Zeit, um Social Media Seiten deines Mitbewerbs zu sichten. Nach 2 Wochen überlege dir Kanäle und Möglichkeiten deinen eigenen Auftritt zu gestalten. Denk über deine Kund:innen nach. Was brauchen sie? Wo haben sie Probleme?
  • Je nach fachlicher und zeitlicher Möglichkeit beginne damit dein Wissen auf einem Blog zu vermitteln. Sollte dir das zu viel sein, erkundige dich bei Menschen wie mir nach bezahlbaren Preisen, um das auszulagern.

Inbound-Marketing zieht neue Kund:innen an. Es funktioniert. langfristig.

Darf ich dich zu deinen potenziellen Inbound-Marketing-Strategien kostenlos beraten? 🤍 Dann schreib mir gerne gleich an hallo@texterei-steiner.at oder ruf an für einen unverbindlichen Call! 🌈

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