“NEIN!” So gehe ich mit negativem Feedback um!

5/26
Wie geht man mit negativem Feedback um

Als Selbstständige hat man den Genuss sich Kund:innen und Projekte aussuchen zu können. Was aber, wenn etwas schieft geht? Wenn der:die Auftraggeber:in unzufrieden mit deiner Arbeit ist. Ich habe solche Momente für mich als Chance genutzt und kann diese mittlerweile fast positiv betrachten. 😅

Zurückweisung im Business

“Nein, so gefällt mir das nicht.” Das ist keine Antwort, über die ich mich nach Abgabe eines Textes freue. Aber passiert. Mir so radikal und projektbeendend in der Art bis jetzt 2x! 

Das ist hart und nicht schön. Dennoch ist es Teil der Selbstständigkeit als Kreative:r. Und ich habe einen Weg gefunden, damit umzugehen. Vielleicht ist dieser auch etwas für dich? 

Ändere deinen Blickwinkel

Ich möchte dir mal 2 Dinge mit auf den Weg geben, die mir sehr geholfen haben, mit diesen Zurückweisungen umzugehen. Diese sind nicht nur sehr beliebt auf Kaffeetassen und Esoterik-Büchern, sondern haben auch unheimlich viel Wahres in sich.

Weisheit 1: Du bist nicht schlecht. Deiner abgelieferte Arbeit war es (wenn überhaupt). 
Weisheit 2: Fehler sind grandios. Sie lassen dich wachsen und genau dort besser werden, wo es am nötigsten ist! 

Habe als keine Angst vor Zurückweisung, sondern nimm diese genau so wie positives Feedback an und wachse daran. Verbessere den Problempunkt für alle zukünftigen Kund:innen und Projekte und werde so mit jeder Kritik ein kleines bisschen besser als du es gestern warst.

Schau genau hin und verdränge die Kritik nicht

Gerade bei solch negativem Feedback möchte man am liebsten alles schnell hinter sich lassen. Selbstzweifel kommen auf und man grübelt und grübelt. Manchmal so weit, dass man sich und seine Arbeit in Frage stellt. Das hilft aber nicht. Gar nicht nämlich. Also lass deinem Unmut bei einem Kaffee mit der Freundin aus, aber konzentriere dich dann wieder auf dein Vorankommen.

Meiner Meinung gibt es demnach zwei Gründe, wie du mit so einem Feedback umgehen kannst. Überlege dir welche Option am ehesten passt: 

1. Es liegt an dir
Hast du dir wirklich genug Zeit genommen für den Auftrag? Wurden im Vorfeld alle Fragen geklärt und die Bedürfnisse analyisert? Schau nach so einer Absage noch einmal genau hin, wie alles anfing und versuche mit Hilfe dieses negativen Feedbacks, Rückschlüsse für zukünftige Projekte zu ziehen. Wo solltest du im Erstgespräch nachbessern. Wie kannst du Missverständnisse proaktiv aus dem Weg räumen? 

2. Es liegt an ihr:ihm! 
Manchmal muss man sich aber auch einfach eingestehen, dass der:die Kund:in einfach nicht passt. Entweder passen die Erwartungshaltungen nicht zusammen oder aber auch der Charakter ist nichts für dich. Voll ok. Beende die Kooperation und lerne für die Zukunft, dass du bei solchen Charakteren/Projekten/Anfragen lieber 2x hinsiehst und dich absicherst.

Kritik ist der Benzin für deinen Business-Motor

Seit ich meinen Blickwinkel geändert habe und mir erlaube, auch negatives Feedback Raum zu geben, arbeitet es sich leichter. Ich habe nicht bei jeder Abgabe die Sorge mitschwingen: “Was, wenn der Text nicht passt?”. Ich weiß, dass ich gewissenhaft arbeite, die Wünsche erfülle und mein Bestes (das, was in der vereinbarten Zeit zum vereinbarten Budget machbar war) geleistet habe.

Und so bin ich auch an dem letzten negativen Feedback gewachsen und ein kleines bisschen schlauer, besser oder umsichtiger geworden.

Neugierig geworden mit mir zu arbeiten? 🤍 Schreib mir gerne gleich an hallo@texterei-steiner.at